Sinkende Auflagenzahlen und schwindende Anzeigenkunden sind Spuren der Wirtschaftskrise, doch diese scheinen an dem People-Magazin „InTouch“ vollkommen vorbei zu ziehen. Mit einer verkauften Auflage von 380.512 verkauften Exemplaren konnte InTouch laut bauermedia.de das Ergebnis um 10 Prozent zum Vorquartal verbessern. Seit der Markteinführung in Deutschland im Oktober 2005 legt InTouch eine Erfolgsgeschichte hin – und das nicht nur bei uns. In den USA geht sie millionenfach über die Ladentheke.
Es gibt zig People-Magazine in Deutschland, doch warum schafft es gerade InTouch Leser zu gewinnen während andere mit einem scheinbar gleichen Konzept konsequent Leser verlieren? Und das in diesen Zeiten?! Kathrin Jansen, Verlagsleiterin von InTouch führt das Wachstum auf deren Konzept zurück. „Indem wir zeigen, dass die Stars die gleichen Probleme, Hoffnungen und Ängste haben wie jeder von uns, positioniert sich InTouch mitten in der Lebens- und Gefühlswelt der Leserinnen. Genau das macht den Titel so beliebt und unverwechselbar bei den jungen, trendbewussten Frauen um die 30.“
Wo ist hier der Unterschied zu den anderen People Magazinen? Ist das nicht genau das, worauf sich die meisten spezialisiert haben? Was macht InTouch „zum am schnellsten wachsenden People-Magazin in Deutschland“? Der vergleichsweise günstige Preis von 1,80 Euro? Die farbenfrohe, auffällige Aufmachung oder aber die Thematisierung von Promis die man wirklich kennt?
So wirklich kann ich mir diese Entwicklung auch nicht erklären, obwohl ich mir auch das ein oder andere Mal diese Zeitschrift kaufe. Vielleicht sind es alle Faktoren zusammen oder aber doch ein ganz anderer?
Foto von Steve Rhodes
It‘s quite in here! Why not leave a response?